AStA-Vorsitzender der Universität Bonn
2009 wurde ich zum Vorsitzenden des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) gewählt und durfte für ein Jahr die Studentenvertretung der Universität Bonn führen.
Neben der Erbringung unterschiedlicher Services und Beratungen rund um alle universitären und sozialen Belange obliegt dem AStA die Vertretung der damals rund 30.000 Studenten. Mehrere Festangestellte und rund 80 ehrenamtliche Mitarbeiter haben dabei für mich gearbeitet. Frei verfügbar war ein Budget von rund einer Million Euro pro Jahr.
Als AStA-Vorsitzender ist man (bei guter Medienarbeit) regelmäßig in den Medien. Hier eine kleine Auswahl aus dieser Zeit:
- »Schoop, Vorsitzender des AStA, durchbricht die Phalanx der Festreden. Die Absolventenfeier sei ein sehr schönes Fest, aber: ›Manch’ einer der Absolventen wird sich während der letzten Jahre gewünscht haben, dass sich die Uni so gut um ihn kümmert wie heute‹, kritisiert er. Die Studenten applaudieren spontan.« General-Anzeiger Bonn, 20.07.2009
- »›Sehr kritisch‹ sieht Wolfgang Schoop, Vorsitzender des AStA, den Ranking-Ausstieg: ›Bei Forschungsrankings ist Bonn top, aber Lehrrankings sind ein Flop – und dann begeht man Realitätsflucht.‹« Frankfurter Rundschau, 09.12.2009
Mindestens genauso wichtig wie die Medienarbeit war der Wahlkampf unter den studentischen Gruppen. Als bürgerlicher AStA-Vorsitzender – eine recht ungewöhnliche Konstellation – verteilte meine Opposition gefühlt jede zweite Woche Flyer in der Mensa, auf denen ich namentlich erwähnt war. Selten war der Inhalt nett, dafür war aber manchmal sogar ein Bild dabei, hier eine Auswahl:






